9.6. – immer noch Mana Island

Unsere Tagesablaeufe sind hier wirklich straff geregelt: Fruehstueck von 8-9, Lunch von 12-1, Dinner von 6-7. Wer zu spaet kommt hat Pech. Unser Tauchkurs hat uns hier schon mal einen Strich durch die Lunch-Rechnung gemacht, als wir hungrig und erledigt zum Hostel zurueckkamen – und die anderen alles aufgegessen hatten. Zum Glueck fuer uns gibt es im Hostel nebenan eine Kueche, bei der man sich im Notfall ein Sandwich oder andere kleine Snacks bestellen kann.

Wir hatten jeden Tag einen Tauchgang im Ozean, umgeben vom Blauen Nichts, zahllosen verschiedenen Fischen und bunten Korallen an den Riffs, die die Inseln umgeben. Jedes mal eine andere Stelle am Riff, andere Korallenformationen zu bewundern. Heute hatten wir richtig Glueck und haben mehrere Riffhaie zu Gesicht bekommen, die zum Teil bis auf 5m herangekommen sind. Der groesste war etwa 2m lang! Angeblich tuen die Viecher uns nichts und haben eher Angst vor uns. Surfer werden eher angegriffen, weil sie – wie verwundete Meeresbewohner – an der Wasseroberflaeche treiben und herumplatschen. Taucher sind eigentlich sicher vor Haien, und “unsere” haben anscheinend auch nur mal kurz geschaut, wer da herumgeschwommen ist, bevor sie wieder verschwunden sind. Unser tiefster Tauchgang soweit war 18 Meter, und die laengste Zeit unter Wasser 52 Minuten. Wir koennen gar nicht genug davon bekommen! Wenn wir nicht gerade im Wasser aktiv waren, haben wir unsere Zeit damit verbracht, die Theorie zu pauken. Gestern abend hatten wir dann unsere Theoriepruefung zum Open Water Diver, die wir bestens hinter uns gebracht haben. :-)

Was wir nun machen ist noch ein wenig offen. Wir haben zwar eine Tour fuer die naechsten 7 Tage gebucht, um ein bisschen Islandhopping zu betreiben und die wunderschoenen Nachbarinseln zu besuchen, allerdings haben wir gestern einen ersten Eindruck von dem dazugehoerigen Boot bekommen. Es handelt sich nicht, wie gedacht, um ein Segelboot, sondern um ein Schnellboot, auf dem ueber (wirklich laute) Lautsprecher alle Ziele und Sehenswuerdigkeiten erklaert werden. Der Platz an Deck ist recht begrenzt, und wer nicht als erstes einsteigt, muss die Ueberfahrt im Inneren mitmachen. Davon ganz abgesehen haben wir beide sozusagen Tauchluft geschnuppert und wollen eigentlich gern noch einen weiteren Kurs machen. Das Inselleben gefaellt uns natuerlich auch bestens – bei 30 Grad Luft- und 28 Grad Wassertermperatur sowie Sonnenschein ohne absehbares Ende ist das wohl kein Wunder. Jetzt muessen wir sehen, ob wir unsere naechste Tour stornieren und noch im Paradies bleiben koennen.

Am Nachmittag haben wir mit Schnorchel und Maske das “heimatliche” Riff direkt vor unserem Strand unter die Lupe genommen. Auch hier gibt es so viele verschiedene bunt leuchtende Fische, dass man sich beinahe vorkommt wie in einem Aquarium. Einfach ohne Worte!

Nemo's Verwandter

Nemo's Verwandter

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