19.10. – Anjuna Beach

Sooo… endlich sind wir da, wo die Sonne scheint! Unser Guest House befindet sich nicht in Madgaon, der Hauptstadt von Goa, sondern ca. 60 km noerdlich davon, am noerdlichen Ende von Goa. Unser Oertchen heisst Anjuna, einem kleinen Hippie-Oertchen, das vor allem wegen seiner malerischen Kunsthandwerker und des Kunstflohmarkts oberhalb seiner roten Klippen beruehmt ist.

Rote Klippen von Anjuna

Rote Klippen von Anjuna

Anjuna selbst hat leider keinen wirklich schoenen Strand, sondern halt rote Klippen. Man kann zwar an einigen Stellen bis ans Wasser gehen, allerdings sind auch im Wasser ueberall Felsen, so dass man hier lieber nicht baden sollte. Wir haben uns daraufhin gestern gleich erstmal zwei Scooter (Motorroller) ausgeliehen – ganzer Tag fuer knapp 3 Euro pro Roller. :-) Damit haben wir uns dann auf die Suche nach einem schoeneren Strand gemacht und sind noerdlich von Anjuna fuendig geworden. Allein die Fahrt war schon ein Erlebnis! Natuerlich Linksverkehr, und dann das uebliche Gedraengel aus Scootern, Autos, Lkw und den heiligen Kuehen. Die Landschaft hat nicht gerade dazu beigetragen, sich auf das Verkehrsgeschehen zu konzentrieren, denn ueberall wuchsen Palmen in die Hoehe und ein frisches Gruen strahlte einen foermlich an. Trotzdem haben wir es geschafft, heil einen schoenen Strand zu finden und uns dort fuer ein paar Stunden an das Feeling von Sommer, Sonne, Strand zu gewoehnen.

Strand!
Strand!

Das Wasser in einem kleinen Priel war waermer als in der Badewanne, und auch das Arabische Meer hat nicht viel Abkuehlung gebracht. Geschaetzte 26 Grad warm. Um uns vor der knallenden Sonne zu schuetzen haben wir es uns unter einem am Strand aufgebauten Sonnenschutz aus Palmblaettern gemuetlich gemacht und uns so vorsichtig an die erste Dosis Sonne herangetastet. Trotz Sonnencreme mit LSF 50 haben wir beide uns aber schon ein wenig verbrutzelt, allerdings eher beim Scooterfahren als am Strand, wie die T-Shirt-Abgrenzungen deutlich zeigen.

Unter dem Palmendach relaxen

Unter dem Palmendach relaxen

Strand! Endlich Strand!

Strand! Endlich Strand!

Was auch hier wie in ganz Indien nicht so schoen war: der Muell. Man musste seine Fotos schon sehr sorgfaeltig schiessen, um nicht den ganzen Dreck mit auf dem Bild zu haben. Obwohl man schon sagen muss, dass Goa deutlich sauberer ist als der Norden, den wir kennengelernt haben, so ist es mit der Sauberkeit insgesamt trotzdem nicht weit her. Das ist echt schade und verleidet einem die schoene Umgebung etwas.

Unser Abendessen war dann mal wieder „klassisch deutsch“: Toast mit Streichkaese und Gurken. Tomaten haben wir leider keine auftreiben koennen, stattdessen aber eine superleckere und vor allem supersaftige Ananas, die wir in unserem Zimmer geschlachtet haben. Um den Ameisenarmeen etwas entgegen zu wirken haben wir den Boden danach mit Wasser und Tempos versucht etwas zu reinigen, und das ganze mit einer grosszuegigen Portion Desinfektionsspray abgerundet.

So far so good. Sonnige Gruesse aus der ehemaligen Hippie-Hochburg an alle Zurueckgebliebenen im weit entfernten Norden!

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