1. Etappe – Indien
Indien – aufregende kulturelle Stätten, verborgene Tempel, goldene Buddha-Statuen, Dschungelsafaris auf dem Rücken von Elefanten, alte Dampfzüge, Kolonialstädte, farbenprächtige Saris, Maharadschas und Bollywood! Basare, Gewürzmärkte, Zuckerrohrplantagen und Reisfelder, traumhafte Strände, nicht zu vergessen die allgegenwärtigen heiligen Kühe – Indien klingt mystisch und geheimnisvoll, nach Abenteuer und alten Traditionen!
Die Idee, nach Indien zu reisen, kam mir auf der Suche nach einem geeigneten Round-The-World-Ticket, das mich kostengünstig nach Neuseeland bringen sollte. Bei Sta-Travel hatte ich das Himaplaya-Ticket entdeckt, das hier einen Stopp empfahl. Abgesehen davon, dass ich als Nicht-Studentin das Ticket leider gar nicht kaufen kann, gefiel mir die Route so gut, dass ich beschloss, sie eben selbst zusammenzubasteln. „Nur noch“ Neuseeland schien mir nach diesem Leckerbissen beinahe langweilig, und eigentlich nur dank dieses Tickets wurde aus meiner reinen Neuseelandreise plötzlich eine Süd-Ost-Asien/Ozeanien-Reise. Danke, Sta-Travel!
Mein Plan: Die ersten zwei Wochen stehen mehr im Zeichen der Kultur, sprich Delhi und das „Goldene Dreieck“. Hier finden sich berühmte Sehenswürdigkeiten wie das Taj Mahal oder die „rosarote Stadt“ Jaipur. Allein in Delhi gibt es über 1.300 historische Baudenkmäler – ich hoffe, ich finde die schönsten! Auf zahlreichen Märkten endlos umherschweifen und das quirlige Stadtleben genießen, vielleicht sogar einen Ausflug zum Sariska Nationalpark mit Jeep-Safari durch das berühmte Tigerschutzgebiet… mal sehen, was der Norden so zu bieten hat!
Danach stehen zwei Wochen Abenteuer in den südindischen Tropen auf meiner Wunschliste: Indien on a Shoestring mit Shoestring-Reisen. 14 Tage Rundreise für 400,-, zzg. Verpflegung und Taschengeld. Aber das ist es mir wert! Kolonialstädte, Elefantentrainingscamp, eine Fahrt im alten Dampfzug durch atemberaubende Landschaften ins Naturschutzgebiet Mudumalai mit Elefanten, Tigern, Panthern, Leoparden, Axishirschen, Bisons, Bären und Affen… Fahrten durch Reisfelder, Erdnuss-, Zuckerrohr- und Bananenplantagen, Besichtigung der größten indischen Tempelanlage in Srirangam, und zu guter Letzt ein Stopp im exotischen Badeort Kovalam.
Hoffentlich klappt alles wie vorgesehen!
Von Bekannten hab ich schon die abenteuerlichsten Geschichten gehört – Magenprobleme und Durchfall ereilen wohl jeden mal… bin schon gespannt… Peta hat es geschafft, innerhalb von ca. 6 Wochen 11mal im Krankenhaus zu landen, jedesmal wegen Magenbeschwerden. Ich würde wohl spätestens nach dem 3. mal ausreisen. Glaube ich. Vielleicht ist es aber auch so schön da, dass man unbedingt bleiben will? Ich werde es ja sehen!
Hallo,
ich bin der Opa vom Robert und habe soeben ihren Bericht 1. Etappe-Indien gelesen. Ich muss schon sagen „Hut ab“! Fuer das Vorhaben wuensche ich ihnen von ganzem Herzen ein gutes Gelingen, auch für Robert. Darf ich mir einiges von ihren Ausfuehrungen und Bildern herunter laden, um diese interessanten und so gut dargelegten Erlebnisse Roberts Oma und Uroma mitteilen zu koennen. Die waeren dann sehr gluecklich, solche Details zu erfahren.
Ich nehme an, sie haben nichts dagegen. Es wird alles nur rein privat in der Familie verwendet.
Wenn es jedoch nicht geht soll mir Robert rasch eine SMS schicken.
Ein weiterhin gutes Gelingen und glueckliche Erlebnisse wuenscht ihnen
Manfred Leese
Viele liebe Gruesse auch an Robert
von Opa, Oma und Uroma
Von: Manfred Leese am 12. Oktober 2008
um 6:59