Family und so

Meine Familie, das waren lange Zeit: Meine Eltern, meine Schwester, mein Bruder und ich, außerdem Oma Siegrit und Opa Fritz und Oma Gisela. Opa Erwin, der zu Oma Gisela gehörte, ist an Leukämie gestorben, als ich etwa 13 war.

Am 29. Mai 2007 – einen Monat vor seinem 89. Geburtstag – ist Opa Fritz ziemlich überraschend gestorben und hat eine große Lücke hinterlassen. Nicht nur Oma fehlt er sehr, sondern auch uns anderen. Ich hatte irgendwie angenommen, Opa würde immer da sein, und dann auf einmal war er nicht mehr da. Ich denke fast täglich an ihn.  

Am 19. März 2008 ist dann Oma Gisela beinahe ebenso überraschend verstorben. Auch Oma vermisse ich sehr, aber hier ist vielleicht auch ein bisschen Erleichterung im Spiel, weil es ihr in den letzten 2-3 Jahren nicht mehr so gut ging und sie ständig Schmerzen hatte. Sie konnte meiner Mutter kurz vor ihrem Tod noch mitteilen, dass sie dank der Medikamente wenigstens keine Schmerzen mehr hatte und uns beide noch klar erkannt hat. Das war, wenn auch ein schwacher, Trost.

Seitdem bestehen wir, die Familie Hartung, nur noch aus 6 Personen (eigentlich aus fünf – Conni ist ja abtrünnig geworden und inzwischen eine Wernicke). Alles wartet darauf, dass sich diese Familie mal wieder vergrößert (Basti, hier bist du gefragt, sozusagen als Stammhalter des Namens!)…

 

VELGEN = HEIMAT

Bis auf meine kleine Schwester sind alle Hartungs waschechte Berliner. 1981 allerdings zogen meine Eltern mit mir und meinem Bruder nach Velgen, einem kleinen knapp 130 Einwohner zählenden Dörfchen in der Lüneburger Heide, und im Oktober kam meine kleine Schwester dazu. Aus heutiger Sicht ist Velgen ideal gelegen – 20 km nach Uelzen, 20 km nach Lüneburg, 7 km bis nach Ebstorf mit allem, was man braucht, ein Haus mit großem Garten, viele nette Nachbarn und noch viel mehr tolle Landschaft drumherum… Aus der Sicht von Jugendlichen aber irgendwann nervig, weil man entweder überall hingefahren werden oder aber mit dem Rad durch die ach so schöne Landschaft radeln musste.

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