Den Samstag Vormittag verbrachten wir in strahlendem Sonnenschein wieder auf dem Übungshang, sogar ich diesmal mit mäßigem Erfolg. Der Drachen auf meinen Schultern kam ins Gleiten, siehe da, und ich hob sogar für einen Moment vom Boden ab! Das ganze wiederholte ich noch zweimal, dann war ich kaputt (nicht zuletzt auch dank den Nachwirkungen der Klettertour) und gab für diesen Tag auf. Man soll ja schließlich mit einem guten Gefühl aufhören.
Samstag nachmittag hieß es für uns alle “Putzen, was das Zeug hält” – denn heute kamen “die Neuen” an. Aus unserer Gruppe hatten sich überdurchschnittlich viele für die Fortsetzung des Kurses entschieden – gegenüber zwei Leutchen aus unserer Vorgruppe blieben bei uns 12 von 14 übrig! Da die Neuen sich ja aber auch schon lange angemeldet hatten mussten wir alten Hasen jetzt zusammenrücken (gut, dass Robert und ich das Doppelzimmer schon lange gebucht hatten!). Die anderen drei Zimmer von unten wurden in unser altes Vierer-Zimmer und den Dachboden mit Matratzenlager umquartiert, und die ursprünglichen Zimmer wurden für die Neuankömmlinge freigegeben – elf an der Zahl. Bis zum Abendessen waren dann auch fast alle eingetrudelt, und alle versuchten, die Namen der anderen im Kopf zu behalten. Immerhin bekam die Frauenfront starke Unterstützung: gleich 5 Frauen kamen dazu, somit waren wir jetzt schon 8!