17.1. – 19.1. Kangaroo Valley

Nach unserem Abschied von der Kueste hat es uns nach Kangaroo Valley verschlagen, einem niedlichen kleinen und etwas verschlafenen Oertchen mitten im Nirgendwo. Der Ort hat sich einen besonderen Charakter erhalten und viele Gebaeude im alten Stil wieder hergerichtet.
Das Hotel

Das Hotel

Die Kirche

Die Kirche

Der oertliche Suesswarenhaendler

Der oertliche Suesswarenhaendler

Ein weiteres Highlight: die alte Bruecke ueber den Kangaroo Fluss:

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Etwa 5 km ausserhalb von Kangaraoo Valley gibt es einen grossen Campingplatz, der sich ueber eine Laenge von fast einem Kilometer am Fluss entlang zieht. Das aeusserst positive: Der Campingplatz war kostenlos und hatte ueberall Toiletten. Leider keine Duschen, aber das war uns egal. Wir haben uns einen schoenen Platz ziemlich am Ende vom Gelaende ausgesucht und dann natuerlich erstmal den als sehr fischreich beschriebenen Fluss mittels Angel unter die Lupe genommen. Das erste Opfer: ein Baum…

Baum heil!

Baum heil!

Damit war es das dann aber natuerlich auch wieder – die Fische hatten wohl keinen Hunger mehr, und fuer uns gab es wieder einmal Nudeln. Am Abend gab es dann eine kleine Ueberraschung: Direkt an unserer Zicke vorbei marschierten die Wombats aus ihren Erdloechern und auf dem Weg nach Nahrung zu einer abgezaeunten Wiese… da wurde nicht lange gefackelt und die Kamera gezueckt, um die kleinen Wuschelchen fotografisch festzuhalten. Jetzt muessen wir nur noch auf die Antwort von Gerhard warten, ob die Suessen auch Zaehne haben, um uns damit zu beissen.

Die freundlichen Nachbarn

Die freundlichen Nachbarn

Nachts wurden wir durch ein kratzendes Geraeusch an der Zicke und durch ordentliches Gewackel wach und waren erst ordentlich durcheinander – bis wir herausfanden, dass sich ein etwas groesserer Wombat wohl am Unterboden mal ordentlich geschubbert hatte…

Am 18. haben wir eigentlich nichts weiter gemacht als faul in der Sonne zu liegen und mit Vokabeln (Robert) und Lektuere (ich) voranzukommen. Das Wetter war herrlich, und wir haben uns ein bisschen die Pelle verbrannt, da man die Sonne durch den staendigen Wind nicht bemerkt hat…

Nach einer Runde Backgammon (die ich selbstredend gewonnen habe) ging es ins Bett – und wieder wurden wir nachts durch ein schaukelndes Auto und Kratzgeraeusche wach. Anscheinend war unsere Zicke in den Kreis der liebsten Schubbergelegenheiten aufgenommen worden… Was so ein kleines Tierchen an Kraft mitbringt!

Fortsetzung

Der 19. stand ganz im Zeichen unserer Entdeckerlust. Zuerst ging es zu einem Wasserfall namens Flat Rock Wasserfall, der uns auch als Badestelle empfohlen worden war. Da unser Campingplatz ja keine Dusche hatte, war ein Badestopp noetig. :-) Als wir dort ankamen, hatten wir die wunderschoene und ruhige Natur fuer uns allein – fuer ganze 5 Minuten, dann fielen Horden von Muettern mit kleinen Kindern dort ein.

Das war"s mit der Idylle

Das war"s mit der Idylle

netter Besuch!

netter Besuch!

Zwischenstopp an einer Haengebruecke

Zwischenstopp an einer Haengebruecke

Wir haben unseren Parkplatz also zuegig wieder geraeumt und der zahlreich nachrueckenden Kinderschar Platz gemacht. Unser Ziel fuer den Rest des Nachmittags: „Ach, schauen wir uns doch mal den Morton National Park an, vielleicht finden wir ja einen Rastplatz am Stausee“. Gesagt, getan. Unsere Zicke wurde erbarmungslos ueber Wege gescheucht, die eigentlich nur fuer 4×4 empfohlen war. Dank der guten Wetterlage war es im wahrsten Sinne des Wortes staubtrocken und alle Wege bestens befahrbar. Wir haben sogar einen schoenen Platz am Stausee gefunden, allerdings gab es uns dort viel zu viele Fliegen. Also wieder einmal die Angel ins Wasser getaucht, Fliegen verjagt und von Fisch zum Abendessen getraeumt…

auf Fliegenjagd

auf Fliegenjagd

Naja, irgendwie wird es langweilig, immer das gleiche Ergebnis zu schreiben – aber es hilft leider nichts: immer noch kein Fisch in Sicht. Vielleicht zu frueh oder zu warm? Wer weiss… Wegen der vielen Fliegen wollten wir dann doch nicht im Park uebernachten und sind stattdessen wieder zurueck zu dem kostenlosen Campingplatz gefahren. Dort angekommen haben wir das Ergebnis der „staubtrockenen“ Strassen begutachtet und hatten schon einmal einen ersten Vorgeschmack vom Staub im Outback. Durch irgendwelche Ritzen war – naja, nicht kiloweise, aber seeeehr viel – Staub in den Innenraum gelangt, so dass unserer Zicke die erste Generalsaeuberung bevorstand. Also alles aus den Schraenken raus und abwischen, abwaschen oder sonstwie wieder sauber bekommen. Auch unsere Zicke kam in den Genuss eines Waschvorgangs, und zwar liebevoll per Hand und Schwamm.

Car ...

Car ...

... Wash

... Wash

Da strahlt die Zicke!

Da strahlt die Zicke!

Hat zwar eine Weile gedauert, aber dafuer haben wir auch sehr gut geschlafen – bis unser liebster Wombat uns wieder seinen Besuch abgestattet hat … :-)

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