25.2./26.2. On the road to Darwin

Den 25. haben wir eigentlich komplett auf der Strasse verbracht. Immer wiederkehrende heftige Regenfaelle haben uns teilweise zu einer Fahrt im Schritttempo gezwungen, was nicht gerade dazu beigetragen hat, Kilometer zu bewaeltigen. Das schwuele Wetter hielt an, und unsere Hoffnung auf Besserung in Darwin war irgendwann dahin. 
 
Interessant zu beobachten war die Entwicklung der Termitenhuegel am Strassenrand: Zu Beginn, also ab kurz hinter Alice Springs, waren sie etwa kniehoch und millionenfach entlang der Strasse zu finden. Je weiter noerdlich wir kamen, desto hoeher, aber auch seltener wurden sie. Vielleicht haben sich die Termiten hier zusammengetan und eine Art Hochhaus gebaut, damit nicht alle in den Regenfluten ertrinken? Die schiere Groesse der Bauwerke ist jedenfalls sehr beeindruckend, wenn man bedenkt, dass Termiten etwa die Groesse von Ameisen haben.  
Imposante Bauwerke am Strassenrand

Imposante Bauwerke am Strassenrand

 Am 26.2. haben wir gegen Mittag schliesslich unser Ziel erreicht: Darwin. Eine verhaeltnismaessig kleine Stadt mit gerade einmal 110.000 Einwohnern. Eigentlich hatten wir nach der langen Strecke durch das Nichts eine groessere Ansammlung von Menschen erwartet! Darwin selbst scheint eine ziemlich moderne Stadt zu sein – die Gebaeude sehen jedenfalls fast alle sehr neu oder renoviert aus. Unser erster Abstecher ging in direkt zur Tourist Information, um uns ueber das Wetter und moegliche Ausfluege zu informieren. Nun ja, die eine Strasse in den Kakadu National Park ist im Moment gesperrt, und die andere wohl nicht gerade bestens fuer Zweiradantrieb geeignet. Mal sehen, ob wir trotzdem noch ein paar schoene Fleckchen zu Gesicht bekommen. Der Reisefuehrer hat jedenfalls schon einmal geschummelt: Dort heisst es, dass es nur 45-60 Minuten am Tag heftig regnet. Wir haben es anders erlebt und hoffen, dass wir die Sonne hier ueberhaupt nochmal sehen werden.

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