20.2. – 22.2. Alice Springs

Vielen ist Alice Springs vielleicht noch durch die Fernsehserie “Die fliegenden Aerzte” ein Begriff. Wir haben uns das Museum angesehen und gelernt, dass der Royal Flying Doctor Service, wie es richtig heisst, nicht nur durch den Flugdienst viele Leben gerettet hat, sondern auch den Kontakt per Funk zwischen Nachbarn eingefuehrt hat, die 100e km auseinander leben und niemanden zum Sprechen hatten. Auch das sprechende Klassenzimmer, Unterricht per Funk, ist eine Erfindung des RFDS. 
Im Flugsimulator

Im Flugsimulator

Fuer uns ist Alice Springs im Moment eine richtige Oase nach der Wueste. Wir haben uns auf einem Campingplatz niedergelassen, der saftig gruene Stellplaetze, einen Swimmingpool, wunderschoen sauebere Duschen und Toiletten und sogar einen Waschsalon hat. Allerdings muessen wir auch zugeben, dass die Wueste bis auf wenige Stellen eigentlich gar keine richtige Wueste war, wie wir sie uns vorgestellt hatten. Sandduenen bis an den Horizont sucht man vergeblich – die Wueste hier besteht eigentlich aus relativ niedrigen Bueschen und Graesern. Daher – natuerlich – auch die Bezeichnung “Busch” fuer das Hinterland. Bei Coober Pety war es so ziemlich am wuestesten: weite Ebenen und so gut wie keine Vegetation. 

Am Ende der Welt

Am Ende der Welt

Neben den Fliegenden Aerzten hat Alice Springs besonders im Hinblick auf Aboriginee Kunst sehr viel zu bieten. Es gibt hier unzaehlige Kunstgalerien, von denen wir schon einige besichtigt haben. Sehr eindrucksvoll! 

Heute mittag wollen wir uns noch den monatlichen Markt in der Fussgaengerzone anschauen, wo wohl auch sehr viele Kunstgegenstaende angeboten werden. Und morgen werden wir uns wieder auf die Strasse begeben, ab in den Norden. Unser Ziel: Darwin. Mal schauen, wie lang wir bis dahin brauchen!

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