2. Etappe – Thailand
Auf meiner Reiseliste findet sich an zweiter Stelle „das Land des Lächelns“ – Thailand. Auch dieses Land lockt mich mit üppiger tropischer Vegetation und mit vielen anderen Erlebnissen wie dem berühmten River Kwai, Begegnungen mit exotischen Bergvölkern, Tropeninseln in azurblauem Meer, köstlichem Essen, schwimmenden Hotels und natürlich mit der pulsierenden Metropole Bangkok.
Fest steht, dass es ein gesunder Mix aus Strandurlaub und Kultur werden soll. Wenn ich nur Sonne und Strand will brauche ich nicht um die halbe Welt reisen! Den Stress, soviel wie möglich zu sehen, werde ich mir aber auch nicht machen. Ganz entspannt eben. Thailand hat, ähnlich wie Indien, eine unglaubliche kulturelle und traditionelle Vielfalt zu bieten, die nicht nur mit jahrhunderte alten Tempeln und Buddhastatuen daherkommt. Sehr gespannt bin ich außerdem auf die Vegetation – irgendwie haben Dschungel es mir anscheinend sehr angetan. Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit, irgendeine Trekkingtour durch den Dschungel mitzumachen?
Meine bisherige Reiseroute sieht in etwa so aus:
Der erste Teil besteht aus Kultur und Dschungelabenteuer und beginnt in Bangkok, führt mich über Damnoen Saduak und seine schwimmenden Märkte bis nach Kanchanaburi und der berühmten Brücke am Kwai. Da kann man außer der Brücke auch den Dschungel bestaunen, die Wasserfälle von Erawan besuchen und eine Rafting-Tour machen. Von dort aus geht es dann weiter nach Ayutthaya, der eh. Hauptstadt von Siam mit vielen sehenswerten Gebäuden. Per Nachtzug will ich dann Richtung Norden nach Chiang Mai (= Rose des Nordens) und zum Doi Inthanon Nationalpark mit Wasserfällen und heißen Quellen. Von hier kann man außerdem Trekkingtouren zu verschiedenen Bergvölkern unternehmen, u.a. zu den Langhalsfrauen. Bambusfloßfahrten und wieder Elefanten stehen auch auf dem Plan der Möglichkeiten. Von Chiang Mai geht es Richtung Nordosten nach Chiang Rai, einer Stadt in Grenznähe zu Myanmar und Laos. Von hier bietet sich ein Tagesausflug nach Myanmar in das sog. Goldene Dreieck an.
Meine Planung sieht dann den Teil Laos/Vietnam/Kambodscha vor – wenn ich schon mal da oben im Norden bin. Von Kambodscha aus geht es dann schließlich wieder zurück nach Thailand.
Wenn alles klappt steht jetzt ausgiebiger Inselurlaub an – zunächst auf Ko Chang (nahe an der kambodschanischen Grenze). Ko Chang gehört zum Marine Nationalpark, der aus ca. 50 Inseln besteht, die herrliche Wasserfälle, unberührten tropischen Regenwald, gebirgige Landschaft und traumhafte Strände versprechen. Mal schauen! Per Inlandsflug geht es dann rüber nach Phuket, um den Strandurlaub fortzusetzen. Der Strand von Khao Lak ist durch den Tsunami „berühmt“ geworden. Inzwischen soll aber alles noch schöner aussehen als vorher, dank vieler Spendengelder und dem schnellen Wiederaufbau. Auch hier gibt es diverse Nationalparks, die mit Tropfsteinhöhlen und Wasserfällen locken. Weiter geht es nach Krabi, wo die Küste abwechselnd von schroffen Kalksteinfelsen und weißsandigen Stränden sowie unzähligen kleinen Inseln mit einsamen Stränden auf Touristenfang geht. Wenn das alles so stimmt, wie beschrieben, lasse ich mich aber gern fangen! Vielleicht mache ich dann noch einen Abstecher nach Koh Samui – allerdings ist die Insel bereits stark touristisch geprägt. Vielleicht brauche ich aber auch mal wieder etwas Leben um mich herum? Von dort könnte man noch einen Ausflug nach Koh Phangan unternehmen, einer kleinen Insel, die sich auf Rucksacktouristen spezialisiert haben soll.
Und wenn ich das alles überstanden habe und auch meinen Zeitplan von ca. 6 Wochen eingehalten habe, fliege ich Anfang Dezember rüber nach Australien, wo mein Abenteuerurlaub fortgesetzt wird.