Liebe gedanklich Mitreisende,
für all diejenigen, die hier schon seit geraumer Zeit auf Neuigkeiten warten und diese noch nicht von mir persönlich erfahren haben, eine kleine Überraschung: Robert und ich befinden uns schon seit dem 29.6. wieder auf heimatlichem Boden und haben nie vorgehabt, in den Norden von Thailand und dann auch noch nach Laos/Vietnam/Kambodscha zu reisen. Grund für die Geheimnistuerei war die Geburtstagsparty zum 30. meines Bruders, der fest davon überzeugt war, dass ich es auf keinen Fall bis zum 4.7. nach Velgen schaffen und daher leider nicht mitfeiern würde. Die Überraschung ist bestens gelungen!
Unsere Reise ist also schon seit ein paar Tagen beendet, und so schade es eigentlich ist, keinen Sand mehr zwischen den Zehen zu haben und sich wieder an geregelte Arbeitszeiten zu gewöhnen, so froh bin ich auch, endlich wieder bekannte Gesichter um mich herum zu haben (und ich glaube, Robert geht es genauso) und mich sozusagen auf sicherem heimischen Boden bewegen zu können, wo die Autos wieder auf der richtigen Straßenseite fahren und der Roadtrip auf der Autobahn eine Freude ist, weil dort keine Höchstgeschwindigkeit von 120km/h gilt …
Insgesamt war unser Ausflug in die Welt das beste, was wir je gemacht haben! Wir können jedem, der sich mit ähnlichen Gedanken trägt, diesen Schritt aber bisher aus den verschiedensten Gründen nicht umsetzen mochte, nur empfehlen, es endlich zu tun. Nicht nur, dass man andere Menschen und deren Kulturen kennenlernt und mit etwas Glück tiefe Einblicke in das Leben völlig Fremder gewinnen kann; nein, wir waren tatsächlich froh, wieder in das bürokratische und zwar etwas komplizierte, aber doch verlässliche Deutschland zurück zu kommen. Anscheinend weiß man wirklich erst, was man hat, wenn man einmal auf vieles verzichten musste. Von all den landschaftlichen Eindrücken ganz zu schweigen! Wer schon immer gern auf die traumhaften Fotos von weißen Inselchen im türkisblauen Wasser schaut, sollte endlich seinen Mut zusammen nehmen und hinfahren. Niemand von uns wird jünger, und wer alles auf später schiebt, wird irgendwann feststellen, dass „später“ auch „zu spät“ sein kann. Unsere Reiselust ist ungetrübt, und in den nächsten Jahren folgen sicherlich weitere (wenn auch erst einmal kürzere) Ausflüge in andere schöne Länder. Wir werden berichten!
Bis dahin schon einmal vielen Dank für das Mitlesen und Mitleiden, und bis bald!




